Associazione di Terra Santa in support of the Custody of the Holy Land

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Papstbesuch im Heiligen Land - 8. bis 15. Mai 2009

Papst-Benedikt-XVI-im-Heiligen-Land

"Nazareth gemahnt uns an unsere Pflicht, die besondere Rolle der Frau und die ihr von Gott gegebene Würde anzuerkennen und zu respektieren, ebenso wie ihre besonderen Charismen und Talente.

...unsere Welt und dieses Land so dringend bedürfen: ein Umfeld, in dem Kinder lernen zu lieben und für andere Sorge zu tragen, zu allen ehrlich und respektvoll zu sein, sich in der Tugend der Barmherzigkeit und Vergebung zu üben.

Lasst uns hier erneut unsere Verpflichtung bekräftigen, in der Welt, in der wir leben, Sauerteig des Respekts und der Liebe zu sein.

Lasst mich abschließend ein Wort des Dankes und des Lobes an all jene richten, die darum bemüht sind, den Kindern dieser Stadt die Liebe Gottes zu bringen und neue Generationen in den Wegen des Friedens zu unterweisen. Besonders danken möchte ich den Ortskirchen, die sich vor allem in ihren Schulen und karitativen Einrichtungen darum bemühen, Mauern einzureißen und zu einem Hort der Begegnung, des Dialogs, der Versöhnung und der Solidarität zu werden."
Papst Benedikt XVI. - Nazareth 14. mai 2009 
Papa-Benedetto-XVI-Giordania"So möchte ich meine besondere Dankbarkeit für den enormen Beitrag bekunden, den verschiedene Glieder der franziskanischen Familie durch ihren Einsatz für die Menschen in diesen Ländern leisten, indem sie sich zu „Werkzeugen des Friedens“ machen, wie ein althergebrachtes, dem Heiligen von Assisi zugeschriebenes Wort sagt."

"Sie alle rufe ich erneut zu einem tiefgreifenden Engagement auf, nach dem Vorbild des heiligen Franziskus und anderer großer Friedensstifter den Frieden und die Gewaltlosigkeit zu fördern. Der Friede muß im Hause, in der Familie, im Herzen seinen Anfang nehmen. Ich bete weiterhin darum, daß alle in den Konflikt verwickelten Parteien in diesen Ländern den Mut und die Phantasie aufbringen, den anspruchsvollen, aber unverzichtbaren Weg der Versöhnung zu beschreiten. Möge der Friede in diesen Ländern eine neue Blütezeit erleben! Gott segne sein Volk mit Frieden!"

Papst Benedikt XVI. - Ansprache im Aida Flüchtlingscamp, 13. Mai 2009
"Wenn ich heute vor euch stehe, möchte ich den Schwierigkeiten, dem Schmerz und dem Leid Anerkennung zollen, die so viele von euch infolge der Konflikte ertragen mußten, die diese Region heimgesucht haben, sowie den bitteren Erfahrungen der Vertreibung, die so viele eurer Familien gemacht haben und – Gott verhüte es – vielleicht noch machen müssen...

seid ihr, die Christen des Heiligen Landes, dazu berufen, nicht nur ein Lichtstrahl des Glaubens für die universale Kirche zu sein, sondern auch Sauerteig der Eintracht, der Weisheit und des Gleichgewichts...

Papa-Benedetto-XVI-Terra-Santa

... die Abwanderung so vieler Angehöriger der christlichen Gemeinde in den letzten Jahren. Während verständliche Gründe viele und besonders junge Menschen dazu veranlassen auszuwandern, so bringt diese Entscheidung für die Stadt eine große kulturelle und geistliche Verarmung mit sich... Ich bitte die staatlichen Autoritäten eindringlich, die Anwesenheit der Christen an diesem Ort zu achten und zu unterstützen, und ich möchte euch auch die Solidarität, die Liebe und die Unterstützung der ganzen Kirche zusichern."
Papst Benedikt XVI. - Aus der Predigt der Messe in Jerusalem, 12. Mai 2009
"Wir sind nicht eine politische Macht, sondern eine geistliche Kraft, und diese geistliche Kraft ist eine Realität, die zum Fortschritt des Friedensprozesses beitragen kann. Ich sehe drei Ebenen: Als Gläubige sind wird überzeugt, dass das Gebet eine echte Kraft ist. Es öffnet die Welt zu Gott hin: Wir sind überzeugt, dass Gott uns hört und dass er in der Geschichte wirken kann. Ich denke, wenn Millionen von Menschen, von Gläubigen beten, ist das wirklich eine Kraft, die Einfluss hat und helfen kann, dass es mit dem Frieden vorangeht. Zweiter Punkt: Wir wollen bei der Gewissensbildung helfen. Das Gewissen ist die Fähigkeit des Menschen, die Wahrheit zu erkennen. Aber diese Fähigkeit wird oft durch Einzelinteressen behindert. Und von diesen Interessen zu befreien, mehr auf die Wahrheit hin zu öffnen, auf die wahren Werte, ist eine große Aufgabe: Es ist eine Pflicht der Kirche, dabei zu helfen, dass man die echten Kriterien kennen lernt, die wahren Werte, und dass wir von den Einzelinteressen befreit werden. Und so richten wir drittens auch eine Anfrage  - genau so ist es! - an die Vernunft: Gerade weil wir keine politische Partei sind, können wir vielleicht leichter, auch im Licht des Glaubens, die wahren Kriterien sehen; helfen zu verstehen, was zum Frieden beiträgt, und die Vernunft ansprechen, die wirklich vernünftigen Haltungen unterstützen. Und das haben wir ja schon gemacht, und das wollen wir auch in Zukunft so machen."

Papa-Benedetto-XVI-Terra-Santa"Wir wollen die Christen im Heiligen Land und im ganzen Nahen Osten ermutigen, zu bleiben, ihren Beitrag in diesen Ländern ihrer Ursprünge zu leisten: Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Kultur und des Lebens dieser Regionen. Konkret hat die Kirche neben Worten der Ermutigung, neben dem gemeinsamen Gebet, vor allem Schulen und Krankenhäuser. In diesem Sinn haben wir die Präsenz von sehr konkreten Wirklichkeiten: Unsere Schulen bilden eine Generation aus, die die Möglichkeit haben wird, im öffentlichen Leben präsent zu sein. Wir sind dabei, in Jordanien die katholische Universität zu gründen: Dies scheint mir eine großartige Perspektive zu sein, wo die jungen Menschen - sowohl Muslime als auch Christen - zusammenkommen, gemeinsam lernen, wo sich eine christliche Elite bildet, die dazu vorbereitet worden ist, gerade für den Frieden zu arbeiten. Aber im Allgemeinen sind unsere Schulen eine sehr wichtige Gelegenheit, um den Christen eine Zukunft zu eröffnen, und die Krankenhäuser zeigen unsere Präsenz. Darüber hinaus gibt es viele christliche Vereinigungen, die den Christen auf unterschiedliche Weise helfen und ihnen mit konkreten Unterstützungen Anreize geben, damit sie bleiben. So hoffe ich, dass die Christen wirklich den Mut, die Demut, die Geduld aufbringen können, in diesen Ländern zu bleiben, ihren Beitrag zur Zukunft dieser Länder anzubieten."

Papst Benedikt XVI. - Interview während dem Flug nach Amman, 9. Mai 2009

„Mit meinem Besuch möchte ich die Christen im Heiligen Land stärken und ermutigen. Sie sind täglich vielen Schwierigkeiten ausgesetzt. Als Nachfolger Petri möchte ich ihnen die Nähe und Unterstützung der gesamten Kirche ausdrücken. Ich möchte darüber hinaus Pilger des Friedens sein, im Namen des einen Gottes, der Vater für alle ist. Ich möchte zeigen, dass die Katholische Kirche sich für alle einsetzt, die Dialog und Versöhnung praktizieren, um in gegenseitigem Respekt und in Gerechtigkeit einen stabilen und dauerhaften Frieden zu schließen."

Papst Benedikt XVI. - Regina Ceoli, 9. Mai 2009
 

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"Seit frühester Zeit sind die Christen zu den Stätten gepilgert, die in Verbindung mit der Geschichte des auserwählten Volkes, mit den Ereignissen des Lebens Christi und mit den Anfängen der Kirche in Verbindung stehen... Hier auf den Spuren der unzähligen Pilger, die uns in allen Jahrhunderten vorausgegangen sind, sind wir herausgefordert, das Geschenk unseres Glaubens in größerer Fülle schätzen zu lernen und in jener Gemeinschaft zu wachsen, die alle Grenzen der Sprache, der Rasse und der Kultur überwindet."

Papst Benedikt XVI. - Berg Nebo, 9. Mai 2009

"Die authentische Stimme des Glaubens wird immer Redlichkeit, Gerechtigkeit, Mitgefühl und Frieden bringen!"

Papst Benedikt XVI. - Vesper in Amman, 9. Mai 2009

"Die Treue zu euren christlichen Wurzeln, die Treue zur Sendung der Kirche im Heiligen Land verlangt von euch eine besondere Art von Mut: den Mut der Überzeugung, der dem persönlichen Glauben entspringt, nicht der bloßen gesellschaftlichen Konvention oder der Familientradition; den Mut, einen Dialog zu führen und Seite an Seite zu arbeiten mit anderen Christen im Dienst des Evangeliums und in Solidarität mit den Armen, den Vertriebenen und den Opfern großer menschlicher Tragödien; den Mut, neue Brücken zu bauen, um eine fruchtbare Begegnung von Menschen verschiedener Religionen und Kulturen zu ermöglichen und dadurch das Gesellschaftsgefüge zu bereichern. Es bedeutet auch, Zeugnis abzulegen von der Liebe, die uns anspornt, unser Leben im Dienst an anderen "hinzugeben" und dadurch Gesinnungen entgegenwirken."

Papst Benedikt XVI. - Messefeier in Amman, 10 Mai 2009

"Im Nahen Osten, der gezeichnet ist von tragischem und ungerechtem Leiden, von Jahren der Gewalt und der ungelösten Spannungen, sind die Christen dazu aufgerufen, angespornt vom Beispiel Jesu ihren Beitrag der Versöhnung und des Friedens durch Vergebung und Großmut zu leisten"

Papst Benedikt XVI. - Bethanien am Jordan, 10 Mai 2009

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Auf dem Weg nach Damaskus - der Anfang eines neuen Lebens

Austellung über das Leben des Hl. Paulus - 2. April bis 26. Juni 2009
, Christian Information Centre in Jerusalem

Die Ausstellung wurde von der Kustodie des Heiligen Landes in Zusammenarbeit mit der Kommunalverwaltung der Stadt Brescia (Italien) gefördert. Die katholische Kirche Italiens und die kulturelle Vereinigung Itaca (Forlí, Italien) entwarfen das Projekt, das dank der Unterstützung von privaten Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen aus der Stadt Brescia verwirklicht werden konnte.

Die Ausstellungräume befinden sich im Christian Information Center am Jaffa Gate, Jerusalem. Die Tafel zeigen das Leben des Heiligen Paulus, so wie es in der Apostelgeschichte erzählt wird.

Eintritt: frei

In den darauffolgenden Monaten wird die Ausstellung in Nazareth und
in Bethlehem gezeigt.

Öffnungszeiten:
Montag – Freitag 9:00 – 17:30 Uhr
Samstag 9:00 – 12:30 Uhr

Mostra San Paolo

 

Pro Terra Sancta - Hilfswerk der Kustodie des Heiligen Landes
Für den Erhalt der Heiligen Stätten und die Christen im Heiligen Land.

Die Franziskaner im Heiligen Land erhalten und betreuen im Auftrag der Kirche die Stätten des Wirkens Jesu und stehen im Dienst der Christen vor Ort.

Das Hilfswerk der Franziskaner im Heiligen Land finanziert den Erhalt der Heiligen Stätten, unterstützt die Christen im krisengebeulteten Nahen Osten und fördert zahlreiche soziale Projekte in der Region.
 
Nehmen Sie teil an diese Mission und unterstützen Sie uns durch Ihre Spende.

Das Herz der Welt wohnt im Heiligen Land, schlägt in Jerusalem, das Heilige Land ist das Land der Offenbarung, der Gabe des Gesetzes, der Menschwerdung, es ist das Land Christi...
P. Pierbattista Pizzaballa OFM
Kustos des Heiligen Landes - Vorsitzender von ATS



 

 
        


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Year of Saint Paul Comes to an End in Jerusalem

Ordinations to the priesthood at St. Saviour, 2009

St. Peter and St. Paul at St. Peter’s, Jaffa: celebrating together


 
  Bethlehem
Betlehem ist durch die politischen Lage in einer schwierigen Situation. Leidtragende sind in besonderer Weise die Kinder. Durch die hohe Arbeitslosigkeit und die stark eingeschränkte Bewegungsfreihe...

 
  Magdala
Das „Magdala-Projekt“ um Magdala - Heimat der Maria Magdalena, einer der bedeutendsten Frauen des Neuen Testamentes - als Pilgerstätte wieder zum Leben zu erwecken. Durch Ihre Spende helfen Sie die...

 
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